Integrative Medizin (Wirkung)Heterogene, wenig umfassende Studienlage. Die Kombination konnte dabei insbesondere die Wirkung des Aromatasehemmers Letrozol bei weiblichen Ratten auf den Hormonhaushalt abmildern[1398761562-de][1641921393-de].Ovarialinsuffizienz (1) Durch die Gabe das Aromatasehemmers Letrozol wurde ein polycystisches Ovarialsyndrom bei Ratten provoziert. dabei traten im Ovarialgewebe deutliche histopathologische Veränderungen, Veränderungen der Expression der Cytochrome P450arom und CYP17A1, sowie des Gehaltes an Estradiol (E2), Estrogen (E1), Androstendion (ASD), Testosteron (T) und Luteinisierendem Horm (LH). Die Kombination milderte alle diese Veränderungen signifikant.[1398761562-de] (4) Infolge Gabe von Letrozol traten bei Ratten Zyklusstörungen auf, im Blut sanken die Spiegel von Östradiol und P450arom und es stieg der von Testosteron; des weiteren stiegen in der Hypophyse die Expressionen von Anti- Müller Hormon (AMH) und AMH- Rezeptor 2 (AMHR) und es sank die des FSH- Rezeptors (FSHR); gleichzeitig nahm in den Ovarien (genauer gesagt in den Granulosazellen der dortigen Follikel; diese sind wesentlich für die Östrogenproduktion) der Quotient FSH zu AMH ab (jeweils Signifikanz). Die Akupunktur an REN3 und REN4 (Stimulation mit 2 Hz) beeinflußte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig. Akupunktur an einem falschen Punkt (NAP) hatte keine Wirkung.[1641921393-de] Sonstiges (3) Bei normalen männlichen Ratten wurde die Kombination REN3 und REN4 akupunktiert. Erfolgte die Stimulation mit 2 Hz (bei 1,5 mA), so verbesserte sich das Kopulationsverhalten (Steigerung von Penetrationsrate und Ejakulationslatenz) und es stiegen im Blut Luteinisierendes Hormon (LH) und Serotonin (5HT) (jeweils Signifikanz). Wurde mit 80 Hz (bei 1,5 mA) stimuliert, so sanken Penetrationsrate und Ejakulationslatenz verglichen mit unbehandelten Tieren, wobei gleichzeitig LH und 5HT verglichen mit 2 Hz niedriger lagen (jeweils Signifikanz).[1605255140-de] (5) Nach standardisierter Traumatisierung des Rückenmarks (Höhe Th8) traten bei Ratten neurogene Blasenstörungen mit Schäden der interstitiellen Cajalzellen und einer Steigerung der Expression von HCN (engl.: hyperpolarization-activated cyclic nucleotide-gated channels) auf (jeweils Signifikanz). Elektroakupunktur reduzierte die Gewebeschäden und senkte HCN signifikant, wobei allerdings BL32 der Kombination REN3 und REN4 signifikant überlegen war.[1680536077-de] Pharmakokinetik (2) Untersucht wurde die Kombinationsbehandlung von Sildenafil und Elektroakupunktur. Dabei zeigten sich bei niederfrequenter Elektroakupunktur Steigerungen von Sildenafil im Serum und eine Zunahme des Blutflusses im Penis (jeweils Signifikanz).[1587020886-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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