Integrative Medizin (Wirkung)Die Kombination SP6 und ST40 wird bei Hyperlipidämie (insbesondere auch alimentär induzierter) eingesetzt - auch ergänzt durch andere Punkte (wie DU20 und DU26 bei zerebralen Geschehen, sowie LR3 und ST36 bei hepatischer Beteiligung). Insgesamt unterstützt sie dabei die Wirkung der anderen Punkte der Rezepte. Das verwundert nicht, erklärt sich ihr Einsatz doch zwanglos aus der TCM- Theorie, nach der ST40 und SP6 konkret die Funktion des mittleren der San Jioa stützen. Dabei kräftigen sie nicht nur die Milz (und andere Organe), sondern fördern (so) auch die Transformation von Tang. Vom Vorhandensein des letzteren kann in einem großen Teil der Versuche schlicht und ergreifend aufgrund der unangepaßten Nahrung ausgegangen werden. Er ist dann letztlich durch eine überforderte Milzfunktion begründet.Sie wurde auch als Zweierkombination jeweils auf ihre Auswirkungen im Rahmen einer cerebralen Ischämie mit begleitender Hyperlipidämie hin untersucht: (1) Die Kombination unterstützt Proliferation und Differenzierung neuronaler Stammzellen in der subependymalen Zone (SZ) des zerebralen lateralen Ventrikel bei Ratten mit Hyperlipidämie (HL) und zerebraler Ischämie (CI). Dabei spielen Nestin- und die Proliferating-Cell-Nuclear-Antigen (PCNA) eine wichtige Rolle.[1324487599-de] (2) Unter vergleichbaren Bedingungen trägt die Kombination dazu bei, daß die Zahl der, in Apoptose befindlichen Zellen in der CA3 Region des Hippocampus abnimmt, während die der Calbindin-D (28k) exprimierenden Zellen dort zunehmen.[1324556436-de] (3) Unter hoch fetthaltiger Ernährung sanken bei Ratten HDL und Glukosetoleranz und es stiegen im Blut Nüchternblutzucker, Nüchterninsulinspiegel, freie Fettsäuren, Triglyceride, Gesamtcholesterin und LDL, sowie im Gewebe der Leber die Expressionen von SREBP1c (engl.: sterol regulatory element-binding protein 1 c) und Fettsäuresynthase. Akupunktur kehrte alle diese Veränderungen gegenteilig um. Bezüglich der Wirksamkeit fehlten zwischen Akupunktur und Pioglitazon jegliche Signifikanzen.[1592291017-de] (4) Ratten wurden 12 Wochen lang hoch fetthaltig gefüttert. Zwei Wochen später waren (ohne Behandlung) im Blut C- Peptid, Leptin und Resistin und im Lebergewebe p38MAPK (mitogen- aktivierte Proteinkinase) erhöht, sowie Adiponektin im Blut und im Lebergewebe AMPK (AMP- aktivierte Kinase) und PPARgamma (Peroxisomen- Proliferator aktivierter Rezeptor gamma) erniedrigt. Erfolgten in diesen zwei Wochen Behandlungen entweder mit Elektroakupunktur, oder mit Pioglitazon, beeinflußte das, in den jeweiligen Versuchsgruppe gleichermaßen, alle Parameter soweit signifikant gegenteilig, daß diese sich normalisierten.[1594968978-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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