Integrative Medizin (Wirkung)Diese Kombination konnte in mehreren Studien ihre Wirksamkeit bei der rheumatoiden Arthritis (im Tiermodell in der überwiegenden Mehrzahl der Studien durch Freunds Adjuvans ausgelöst) zeigen. So fanden sich Verbesserungen der pathologischen Veränderungen:* Steigerung der Schmerzschwelle[1431446218-de][1388753458-de][1431446218-de][1670944937-de] * Reduktion Gelenkschwellung[1389115052-de][1596783632-de][1596119193-de][1649082926-de][1670944937-de][1687790079-de] * Lokale Reduktion proinflammatorischer Zytokine: ** Synovialflüssigkeit: Interleukin- 1[1389115052-de], IL2[1687790079-de], IL17[1687790079-de], Tumornekrosefaktor- alpha[1389115052-de][1596119193-de], PD1 (engl.: programmed cell death 1) zu PD1L (Ligand 1 von PD1).[1687790079-de] ** Synovialgewebe: Reduzierung der Schäden in den Synovialzellen des Kniegelenkes[1322072007-de]. Reduzierung von Transkriptionsfaktors NF-kappaB[1324486773-de][1596783632-de][1670944937-de], TNF alpha[1460803102-de], miR155[1670944937-de], IRAK1 (engl.: receptor-associated kinase 1)[1670944937-de], TRAF6 (engl.: tumor necrosis factor receptor-associated factor 6)[1670944937-de], TNFRalpha (engl.: tumor necrosis factor receptor)[1670944937-de] und IL6 (Interleukin 6)[1670944937-de] und Interleukin 1 (IL1)[1460803102-de][1670944937-de], sowie der Expressionen von TLR4 (engl.: Toll-like receptor 4)[1670944937-de][1460803102-de][1596783632-de], Myeloiddifferenzierungsfaktor 88 (mRNA)[1460803102-de][1596783632-de][1670944937-de] und TRAF-6 (mRNA)[1460803102-de]. Die Ergebnisse weisen auf eine Hemmung, das krankheitsbedingt aktivierten TLR 4 - MyD 88 - NF kappaB Signalwegs hin.[1460803102-de]. * Systemisch Anstiege (Blut) von ACTH[1324486773-de] und beta- Endorphinen[1431446218-de] im Plasma, sowie Absinken von Cortisol[1324486773-de] und Verbesserung der circadianen Rhythmik von Corticotropin- Releasing- Faktor (CRF)[1477651837-de], adrenocorticotrophem Hormon (ACTH)[1477651837-de] und Corticosteron (CORT)[1477651837-de], sowie des proinflammatorischen Interleukin 6 (insbesondere, sofern die Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenachse intakt war)[1474554660-de][1477651837-de]. * Im ZNS (Hypothalamus): Expressionen gesteigert von Proopiomelanocortin (POMC) [1388753458-de][1431446218-de] und Prodynorphin (PDYN - Syn.: Proenkephalin)[1388753458-de][1431446218-de] * Im Dickarmgewebe Ansteigen der Expressionen von Interleukin 1 beta (IL1), IL6 und Tumornekrosefaktor alpha (TNF) und Veränderungen der Dickdarmflora. Akupunktur reguliert.[1649082926-de] (12) Bei Ratten war mittels Freunds Adjuvans, das mit Rinderkollagen Typ II versetzt worden war eine Arthritis ausgelöst worden. Moxibustion an BL23 und ST36 linderte nicht nur die arthritischen Beschwerden, sondern veränderte proteomische Analyse des Blutes während der Behandlung.[1529486008-de] Wind-, Nässe- und Kälte-Exposition von Ratten sowie Injektion von Freunds Adjuvans: (18) Bei Ratten traten deutliche Schwellungen und Symptome von Arthritis, sowie ein Ansteigen der Expressionen von Interleukin 1 beta (IL1), IL6 und Tumornekrosefaktor alpha (TNF) im Dickdarmgewebe auf. Gleichzeitig fanden sich Veränderungen der Dickdarmflora. Infolge Moxibustion reduzierten sich die klinischen Symptome, IL1, IL6 und TNF jeweils signifikant und die Flora normalisierte sich bis zu einem gewissen Grad.[1649082926-de] 2022 (21) Bei Ratten traten in die rechte Hinterpfote erhebliche Schwellung und Gelenkschmerz auf. Zudem stiegen in der Synovia die Expressionen von miR155, TLR4 (engl.: Toll-like receptor 4), MyD88 (engl.: myeloid differentiation factor 88), IRAK1 (engl.: receptor-associated kinase 1), TRAF6 (engl.: tumor necrosis factor receptor-associated factor 6), NFkappaB (engl.: nuclear factor kappa B), IL1beta (Interleukin 1 beta), TNFRalpha (engl.: tumor necrosis factor receptor) und IL6 (Interleukin 6) jeweils signifikant. Mox reduzierte alle genannten Parameter.[1670944937-de] (22) Die Injektion von Freunds Adjuvans in die dorsale Beugefalte des Kniegelenkes von Hasen steigerte den Gelenkumfang und entzündliche Gewebeveränderungen des Synovialgewebes deutlich zu, in der Gelenkflüssigkeit stiegen Interleukin 2 und Interleukin 17, sowie in Milz, Blut und Gelenkflüssigkeit PD1 (engl.: programmed cell death 1) zu PD1L (Ligand 1 von PD1). Moxibustion steigerte PD1L in der Milz und senkte Gelenkumfang, Gewebeveränderungen, Interleukin 2, Interleukin 17 und PD1L.[1687790079-de] Weitere (heterogene) Studien: (3) Bei therapieresistenten Hautulzera verbesserte mild-warme Moxibustion an der Kombination BL23, ST36 und lokal am Ulcus die Heilungsrate und beschleunigte die Heilungszeit. Gleichzeitig verbesserte die Kombination auch die Mikrozirkulation wobei DBF (dynamic blood flow [volume]), MVC (microvessel count) und die Expression von VEGF (vascular endothelial growth factor) signifikant anstiegen.[1365022184-de] (7) Bei Ratten im Morphinentzug verbessert die Kombination BL23 und ST36 Lern- und Gedächtnisfunktion und steigert die Expression von NR 2 B (Untereinheit des NMDA- Rezeptors) in der Amygdala (AMG).[1460717629-de] (11) Die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten bei Ratten mit kognitiven Einschränkungen infolge niedrigen Östrogenspiegels steigerte die Kombination zusammen mit dem Spiegel von Estradiol im Blutserum und der Expression von ChAT im Hippocampus[]. (13) Ratten wurde das Antibiotikum Ornidazol verabreicht. Darunter kam es zu Abnahmen von Lebensfähigkeit, Motilität und Qualität der Spermien. Wurde Elektroakupunktur an BL23 und ST36 mindestens fünfmal binnen 9 Tagen durchgeführt, so kam es verglichen mit Scheinakupunktur und unbehandelten Tieren zu signifikanten Verbesserungen aller Parameter.[1507455757-de] (14) Durch ortstreue Verabreichung von Morphium wurde bei Ratten ein Suchtgedächtnis induziert (hier als konditionierte Ortspräferenz). Gleichzeitig stieg die Anzahl der für Orexin positiven Nervenzellen (OPZ) im lateralen Hypothalamus. Akupunktur reduzierte sowohl Ortspräferenz, als auch OPZ.[1565102314-de] (17) Infolge Gabe von Tripterygium Glykosiden sanken bei Ratten Motilität und Anzahl der Spermien, sowie Vimentin und alpha Tubulin (beides Teile des Zytoskeletts der Sertolizellen) und in den Keimzellen PCNA (engl.: proliferating cell nuclear antigen), wohingegen die Apoptoserate der Keimzellen anstieg. Akupunktur beeinflußte alle genannten Parameter jeweils gegenteilig.[1642524643-de] (19) Eine proteomische Analyse des spinalen Hinterhorns zeigte bei Ratten mit diabetischer Neuropathie deutliche Veränderungen der exprimierten Proteine. Akupunktur beeinflußte die Expressionen der Proteine ebenfalls deutlich.[1659430220-de] (20) Nach Gebe von Streptozotocin stiegen bei Ratten der Nüchternblutzucker (BZ), es traten deutliche Gewebeschäden der Nieren auf und im Nierencortex speziell auch in den Glomerula stiegen die Expressionen von TRPC6 (engl.: transient receptor potential cation channel 6) und Nephrin. Elektroakupunktur reduzierte alle Veränderungen jeweils signifikant.[1670253727-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
| Links zu oben genannten Meridianpunkten: ST36 | BL23 | | ||||||||
| Weitere Informationen zu TCM/Akupunktur/Moxibustion | ||||||||
|
Hinweis: Die Seiten können Fehler enthalten. Für Diagnose und Therapie sind Ihr Arzt oder Ihre Ärztin zuständig und nicht das Internet! Diese Seiten sind informativ, aber mit Haftungssausschluß!
Quelle: www.akudata.de (die deutsche Datenbank für integrative Medizin / Akupunktur / Moxibustion) Bearbeitet von (V.i.S.d.P.:) Dr. Thomas Braun © und ja, auch die Software für dieses Akupunktur-Lexikon habe ich selbst programmiert © (Impressum/Datenschutz)Dr. Thomas Braun, Böhmerstr. 21, D - 92444 Rötz;Tel.: 09976/1206; Zuständige LÄK: Bayerische Landesärztekammer (www.blaek.de) Bundesland: Bayern, Bezirk: Oberpfalz. Approbation erteilt vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren, 1987. Dies ist eine Informationsseite von Dr. Thomas Braun. Dafür ist diese Seite gedacht. Sie wurde ohne Cookies programmiert - wir wissen nichts über Sie als Besucher und speichern auch nichts. Selbst das E-Mail-Formular auf der Seite wurde deaktiviert. Also, da wir keine Daten bekommen: Wir erheben und verwenden Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich im Rahmen der Bestimmungen der Verordnung zum Datenschutzrecht der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland. Eine darüber hinausgehende Verwendung zu anderen Zwecken erfolgt nicht. Ihr Internet-Browser übermittelt beim Aufruf einer Webseite automatisch Daten an unseren Webserver. (Unser Provider ist die Deutsche Telekom, inwieweit dort entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Daten gesammelt werden entnehmen Sie bitte deren Datenschutzerklärung). Es handelt sich dabei unter anderem um Zugriffszeit, Adresse der Webseite von der Sie kommen, abgerufene Datei, Menge der gesendeten Daten, Browserart und -version, Betriebssystem und IP-Adresse. Diese Daten werden von uns nicht aktiv gespeichert. Eine Zuordnung zu bestimmten Personen ist (uns) unmöglich. Diese Daten könnten lediglich zu statistischen Zwecken ausgewertet werden. Sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen, so kann das postalisch oder mittels E-Mail erfolgen. Wir gehen logischerweise davon aus, daß im Falle einer Kontaktaufnahme Sie auch eine Antwort (Kommunikation) erwarten. Auf amtliche Anordnung hin müssen wir ggf. Auskunft über Daten erteilen, soweit dies notwendig ist. Für weiter Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Sie haben ein Beschwerderecht an die für Sie zuständige Behörde Datenschutz, wenn Sie der Meinung sind, daß wir mit Ihren personenbezogenen Daten nicht ordnungsgemäß umgehen. Auf dieser Internetseite findet keine Erhebung personenzuordenbarer Daten statt. Sie kann jedoch sogenannte Cookies verwenden. Das sind kleine Dateien, die in Ihrem Browser Informationen speichern. Das ist besispielsweise notwendig, um eine Webseite entsprechend Ihrem Ausgabegerät darzustellen. Sollten Sie über eine Suchmaschine auf diese Seite gelangen, so gelten die dort vorgeschriebenen Bestimmungen (zu denen Sie normalerweise vor Benutzung bereits Ihr Einverständnis gegeben haben). Cookies ermöglichen es auch, Statistiken zur Nutzung von Internetseiten zu erstellen und dann auch zu analysieren. Das Zulassen von Cookies liegt in Ihrem Ermessen, da ein Browser es ermöglichen sollte, Coolies nicht, oder nur eingeschränkt zuzulassen. Uns ist es auch erlaubt, ein Werkzeug wie Google Analytics, das Cookies benutzt, zu verwenden. Dabei kommt dann technisch gesehen noch ein anderer Server (auch in einem Drittland wie USA) ins Spiel, der die Analyse, anhand entsprechend übertragener Daten durchführt. Dabei handelt es sich um Ihre IP-Adresse (meist werden Ihnen wechselnde von Ihrem Provider zur Verfügung gestellt). Um das zu verhindern bietet Google ein Zusatzprogramm an. Wie gesagt, wenden Sie sich gerne an uns! Ihr Dr. Thomas Braun | ||||||||
| Startseite | Band I - 1. Umlauf | Band II - 2. Umlauf | Band III - 3. Umlauf | Band IV - Sondermeridiane | Band V - Integrative Medizin | Band VI - Syndrome/Symptome über den Autor |
Grundlagenforschung Akupunktur |
|