Aktuelle Information:Darm-Hirnachse: Die Darmflora könnte eine Rolle spielen beim Schwergrad eines Schlaganfalls!?FĂŒr das Tiermodell haben die Wissenschaftler ein spezifisches Vorgehen bei der Simulation von SchlaganfĂ€llen: Sie unterbinden fĂŒr einen gewissen Zeitzaum eine Arterie, die das Hirn mit Blut versorgt (hier die Arteria cerebri media). In aller Regel lassen sich nachher bei den Tieren neurologische Defizite, geschĂ€digtes Hirngewebe und entsprechende andere VerĂ€nderungen wie das Absterben von Nervenzellen das Gehirns, oder eine Zunahme des oxidativen Stresses dort nachweisen Im vorliegenden Fall wurde drei Tage vor dem zeitweisen VerschluĂ der Arterie eine Elektroakupunktur an der Kombination DU20 und ST36 (2 Hz / 15 Hz, 1 mA) durchgefĂŒhrt. Diese Therapie fĂŒhrte dazu, daĂ die neurologischen Defizite und die Menge des geschĂ€digten Hirngewebe abnahmen, bei gleichzeitiger Abnahme von oxidativem StreĂ. Diese Wirkung ging mit einer Aktivierung des Nrf2/HO-1-Signalwegs und einer Verbesserung der Zusammensetzung der Darmmikrobiota einher (jeweils Signifikanz).[1785768891-de] Integrative Medizin (Wirkung)Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Studien wurde zu der zeitweisen cerebralen Minderdurchblutung durchgefĂŒhrt. FĂŒr letztere sind wohl auch die Anstiege von CREB (cAMP response element-binding protein) und BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) im Gyrus dentatus des Hippocampus bedeutsam. Bei der Neuroprotektion nach cerebraler IschĂ€mie- /Reperfusionsverletzung liegt als ein Wirkmechanismus die Reduzierung der EntzĂŒndungsreaktionen (beispielsweise via Verminderung von Tumornekrosefaktors alpha) sehr nahe.Zerebrale IschĂ€mie / Reperfusionsverletzung): (3) Dabei unterdrĂŒckte die Kombination die Expression von Interleukin 1beta (IL) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF) im Gehirn (Untersuchungszeitpunkte 24 - 144 Stunden).[1363991690-de] (7)+(8) Dabei wirkte die Kombination bei Ratten neuroprotektiv, wobei sie im peripheren Blut die Expression von Hitzeschockprotein 70 (HSP70) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF) signifikant reduzierte.[1436178237-de][1434987446-de] (6) Sie reduzierte sie jeweils signifikant das Infarktvolumen, die neurologischen AusfĂ€lle, die EntzĂŒndungsreaktionen des betroffenen Gewebes und die Expressionen (mRNA und Protein) Matrix- Metalloproteinase 2 (MMP2), Aquaporin (AQP) 4 und AQP9 (letztere drei sind Parameter der PermeabilitĂ€t der Blut- Hirnschranke).[1434104958-de] (9) Die Kombination mildert den Verlauf einer zerebralen IschĂ€mie- Reperfusionsverletzung. Das geht mit einer Hochregulation der Expression von microRNA 124 und einer Herunterregulation der Expression von Integrin beta1 Protein und Laminin in peripheren Serum einhergeht.[1450610945-de] (14) Der Mechanismus der Elektroakupunktur zur Nervenregeneration bei sekundĂ€rer SchĂ€digung des Thalamus (ventroposterolateralen Nukleus) nach fokaler zerebraler IschĂ€mie wurde untersucht. Dabei zeigte sich, daĂ die Kombination die Zahl der Nestin- und Stammzellfaktor- (SCF) positiven Zellen signifikant erhöhte.[1460134941-de] (15) Die Kombination regulierte nach zerebraler IschĂ€mie die Expressionen von Nestin und des Stammzellenfaktors (SCF) um einen ischĂ€mischen Herd im Frontallappen herum signifikant hoch.[1471430389-de] (16) Die Kombination regelt nach zerebraler IschĂ€mie BDNF (brain derived neurotropic factor) und VEGF (vascular endothelial growthfactor) im Nukleus paraventrikularis (PVN) des Hypothalamus von Ratten signifikant hoch.[1477412116-de] (17) Bei Nagetieren wurde hirnversorgende GefĂ€Ăe unterbunden und anschlieĂend Parameter wie kognitive Funktion, InfarktgröĂe, der Verlust an Nervenzellen, der Spiegel an negativ geladene Sauerstoff 2 Ionen und die Expression von NADPH Oxidase im Hippocampus unter verschiedenen Bedingungen und an verschiedenen Tieren untersucht. Dabei zeigte sich die Akupunktur neuroprotektiv und war NAP signifikant ĂŒberlegen (weniger Verhaltensdefizit, geringerer Verlust an Nervenzellen, kleineres Infarktvolumen und geringe Spiegel negativ geladener Sauerstoffionen im Hippocampus), sofern die NADPH- Oxidase physiologisch funktionierte (s. u.). Der NADPH- Antagonist (Apocynin) entfaltete die gleiche antioxidative Wirkung wie die Akupunktur, wĂ€hrend ein Agonist (TBCA) die therapeutische Wirksamkeit der Akupunktur hemmte. Besonders die Untereinheit gP91phox der NADPH- Oxidase scheint fĂŒr die Wirkung der Akupunktur (UnterdrĂŒckung der Expression dieser Untereinheit) wesentlich (gilt nicht fĂŒr NAP). Zur Kontrolle dieses Befundes wurde die Wirkung der Akupunktur an genetisch verĂ€nderten MĂ€usen (gp91phox- Knockout) untersucht festgestellt, daĂ die Wirkung der Akupunktur bei diesen signifikant geringer war, als am Wildtyp.[1495275095-de] (18) Dabei steigen zusammengefaĂt die Expressionen von Bcl2- und Bax- Proteinen im Hippocampus (Region CA1).[1500455451-de] (19) Dabei stiegen in Nukleus caudatus und Putamen (Corpus striatum) die Expression von BDNF (brainderived neurotrophic factor) und SCF (Stammzellenfaktorprotein) jeweils signifikant. Elektroakupunktur an der Kombination steigerte beide signifikant weiter.[1530180157-de] (22) Dabei trat ein neurologisches Defizit auf und es stiegen Nestin und BDNF (brain derived neurotrophic factor) in in der basolateralen Amygdala jeweils signifikant. Die Elektroakupunktur verringerte das neurologische Defizit und steigerte Nestin und BDNF (beides sind Hinweise auf eine Zunahme der Proliferation neuraler Stammzellen) weiter (jeweils Signifikanz).[1534502009-de] (24) Bei Ratten mit fokaler IschĂ€mie zeigten sich im ventralen posterolateralen Nukleus thalamicus deutliche Störungen der Ultrastruktur und jeweils signifikante Anstiege der Expressionen von Nervenwachstumsfaktor (NFG) und Gas7 (growth arrestspecific protein 7). Akupunktur milderte die strukturellen VerĂ€nderungen und steigerte beide Expression jeweils signifikant.[1550571883-de] (25) Dabei kam es zu signifikanten kognitiven EinschrĂ€nkungen. Die Kombinationen (nicht jedoch NAP) konnten diese EinschrĂ€nkungen signifikant verbessern.[1551610563-de] (26) Damit wurde eine vaskulĂ€re Demenz ausgelöst. Dabei traten im Hippocampus an der Perforationsbahn (engl.: Perforant path) zum Gyrus dentatus, Störungen der Langzeit- Potenzierung, Abnahmen von Dopamin und seiner Metaboliten HomogentisinsĂ€ure, HomovanillinsĂ€ure und Adrenalin, sowie der Dopaminrezeptoren 1 und 5 auf (jeweils Signifikanz). Die Kombination (nicht NAP) verbesserte alle genannten Parameter. Der D1- Antagonist SCH23390 hemmte die Wirkung der Akupunktur.[1551781496-de] (27) Nach Okklusion beider Karotiden zeigten sich in der Region CA1 des Hippocampus oxidativer StreĂ, der Verlust von Neuronen und signifikante Steigerungen von TXNIP (Thioredoxin Interacting Protein), NLRP3 (NOD- like Rezeptorprotein 3), Caspase 1 und Interleukin 1 beta. Akupunktur reduzierte alle Parameter signifikant.[1564154815-de] (28) Nach beidseitiger Okklusion der Karotiden sanken bei Ratten die Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten, die Langzeitpotenzierung im Gyrus dentatus des Hippocampus (LTP) war gestört und sowohl Expression (Hippocampus), als auch AktivitĂ€t (Liquor cerebrospinalis) der Dopamin- beta- Hydroxylase (DAH) waren erniedrigt (jeweils Signifikanz). Manuelle Akupunktur an DU20 und ST36 (nicht NAP) verbesserte bzw. steigerte alle Parameter (jeweils Signifikanz). (Hinweis: BezĂŒglich der AktivitĂ€t von DAH im Serum fanden sich keine Signifikanzen zwischen den Gruppen.)[1584635354-de] (30) Bei 7 Tage alten Ratten wurde mittels Ligatur der linken Arteria carotis und zweistĂŒndigem Aufenthalt in einer achtprozentigen SauerstoffatmosphĂ€re eine zerebrale Hypoxie erzeugt. Dabei nahm klinisch die Benutzung der vorderen ExtremitĂ€t ab und es kam zur Hirnatrophie; gleichzeitig sanken im Gehirn der NeuN (Neuronenmarker) und es stiegen dort gespaltene Caspase 3, IBa1 (Mikrogliamarker) und GFAP (Astrozytenmarker)(jeweils Signifikanz). Akupunktur zusammen mit erzwungener Bewegungstherapie (nicht Bewegungstherapie alleine) verbesserten zwar nicht Hirnatrophie, steigerten jedoch die Benutzung der vorderen ExtremitĂ€t und NeuN und senkten Caspase 3, IBa1 und GFAP (jeweils Signifikanz).[1589904082-de] (31) Standardtherapie fĂŒr Ratten mit vaskulĂ€rer Demenz (Ratte) Kombination DU20 und ST36 Der Review kam zu dem SchluĂ, daĂ die Kombination DU20 und ST36 bei Ratten mit vaskulĂ€rer Demenz die Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten verbessert und die NervenschĂ€den im Hippocampus reduziert. Empfehlenswert ist eine tĂ€gliche Behandlung fĂŒr mindestens zehn Minuten mit Stimulation.[1605287484-de] (32) Wirkung der Elektroakupunktur auf die Expression von Gas7 und NGF im Nukleus arcuatus bei Ratten mit zerebraler IschĂ€mie (Ratte) Kombination DU20 und ST36 Nach Okklusion der rechten Arteria cerebri media zeigten sich bei Ratten im ipsilateralen Nukleus arcuatus histopathologische VerĂ€nderungen und es stiegen die dortigen Expressionen von Gas7 (engl.: growth arrest-specific protein 7) und NGF (engl.: nerve growth factor)(jeweils Signifkanz). Akupunktur reduzierte die VerĂ€nderungen und steigerte Gas7 und NGF weiter (jeweils Signifikanz).[1623999730-de] (33) Infolge einer temporĂ€ren, unilateralen zerebralen Minderdurchblutung tragen bei Ratten deutliche neurologische Defizite auf und im ischĂ€mischen Cortex steigen die Expressionen von CD34 und SDF1 (engl.: stromal cell derived factor 1 alpha)(jeweils Signifikanz). Akupunktur verminderte das neurologische Defizit und steigerte CD34 und SDF1 weiter (jeweils Signifikanz).[1628063042-de] (34) Bei Ratten traten nach beidseitiger Ligatur der Karotiden deutliche Lern- und GedĂ€chtnisstörungen auf. Gleichzeitig stiegen im Hippocampus die AktivitĂ€t der Azetylcholinesterase, Malondialdehyd und ROS (engl.: reactive oxygen species) und es sanken Superoxiddismutase, Azetylcholinetransferase, das Membranpotential der Mitochondrien, sowie pPI3K, pAkt und mTOR (jeweils Sigifikanz). Akupunktur (nicht NAP) beeinfluĂte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig.[1648203180-de] (35) Beim ischĂ€mischen Schlaganfall traten bei Ratten deutliche SchĂ€den an den Myelinscheiden in der Capsula interna auf und es sank dort die Expression von MBP (engl.: myelin basic protein) und es stiegen die von NogoA und NogoA- Rezeptor (NgR) (jeweils Signifikanz). Akupunktur reduzierte die GewebeschĂ€den und beeinfluĂte die Expressionen jeweils signifikant gegenteilig. [1649428233-de] (36) Nach einem Schlaganfall infolge Okklusion der Arteria cerebri media traten bei Ratten deutliche neurologische Störungen und GewebeschĂ€den im Corpus callosum auf; gleichzeitig sank dort die Expression von MBP (myelinbezogenes Protein) und es sanken die von NogoA (engl.: axon growth inhibitor Nogo A) und NgR (engl.: Nogo receptor) (jeweils Signifikanz). Akupunktur beeinfluĂte alle Parameter jeweils signifikant gegenteilig.[1652775440-de] (39) Nach Ligatur beider Carotiden stiegen TLR2 (engl.: Toll- like receptor 2), TLR4, Quotient miR93 (mikroRNA 93) zu TLR4 (miR), MyD88 (engl.: myeloid differentiation factor 88) und pNFkappaBp65 (engl.: phosphorylated nuclear factor kappa B p65) im Hippocampus (jeweils Signifikanz). Akupunktur (nicht Scheinakupunktur an einem Nicht-Akupunkturpunkt [NAP]) senkte TLR4 in der Mikroglia, sowie miR, MyD88 und pNFkappaBp65 (jeweils Signifikanz); TLR2 und TLR4 in der Nervenzellen wurde durch Akupunktur nicht beeinfluĂt.[1689664236-de] (29) In kĂŒnstlich ernĂ€hrten Gehirnscheiben von Ratten fanden sich bei mangelhafter verglichen mit normaler ErnĂ€hrung der Scheiben Hinweise auf Ăbererregbarkeit der Purkinjezellen im Kleinhirn (verkĂŒrzte Intervalle zwischen den Maximalamplituden der Aktionspotentiale, erhöhte Standardabweichung der zeitlichen Abstimmung der Maximalamplituden und verringerte Spannung der Schwellenpotentiale [jeweils Signifikanz]). Waren die Tiere vorher sieben Tage lang an der Kombination akupunktiert worden, so waren alle Parameter signifikant geringer ausgeprĂ€gt.[1587205237-de] Steigert NeuroblastenplastizitĂ€t / -genese (1) Die Kombination förderte bei jungen Ratten die NeuroblastenplastizitĂ€t zwischen Körnerzellband und Hilus (Stratum subgranulare) des Gyrus dentatus im Hippocampus. MeĂbar waren dabei dort signifikante Anstiege von CREB (cAMP response element-binding protein) und BDNF (Brain-derived neurotrophic factor). Die Relevanz dieser Ergebnisse (Anstiege von CREB und BDNF im Gyrus dentatus des Hippocampus) wurde durch die Kontrolle mittels Gabe des BDNF-Inhibitors K252a unterstĂŒtzt.[1324492318-de] (2) Die Kombination steigerte die Neurogenese im Hippocampus junger Ratten.[1325682734-de] (11) Bei Ratten mit Diabetes mellitus Typ 2 kommt es unbehandelt nicht nur zu einer Steigerung des Blutzuckerspiegels, sondern im Gyrus dentatus des Hippocampus zu einer Abnahme des Gehaltes an BDNF (brain-derived neurotrophic factor) und einer Störung der Neurogenese (proliferierende Zellen und differenzierte Neuroplasten). Die Kombination DU20 und ST36 (nicht NAP) reduziert zwar den Blutzuckerspiegel nicht signifikant, fĂŒhrt aber zu einer weitgehenden Normalisierung des Gehaltes BNDF und zu einer geringer Störung der Neurogenese.[1454238113-de] Folgen von StreĂ (4) Beim posttraumatischen StreĂsyndrom bewirkt die Kombination DU20 und ST36 eine signifikante Regulation von nNOS (Protein- und mRNA- Expression) im Hippocampus.[1387529153-de] (5) Die Kombination DU20 und ST36 kann beim posttraumatischen StreĂsyndrom (PTSD) von Ratten im Hippocampus die Proteinexpression von Gluco- (GR) und Mineralocorticoidrezeptoren (MR), sowie das Verhalten (Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeit) verbessern.[1389095734-de] (13) Nach chronischem StreĂ verbesserte die Kombination die depressiven Symptome, ohne jedoch den Plasmaspiegel von Ghrelin zu beeinflussen.[1458904792-de] (21) Eine Vorbehandlung mit Elektroakupunktur vor einer Sepsis beeinfluĂt Ăberlebensrate, Hirnödem, Hirnverletzung, neuronale Apoptose, kognitive Dysfunktion und Zustand der Blut-Hirn-Schranke jeweils signifikant gĂŒnstig. Dabei liegen nach 48 Stunden auch Tumornekrosefaktor alpha, Interleukin 6, Malondialdehyd, Superoxiddismutase (AktivitĂ€t) und Katalase in Serum und Hippocampus jeweils signifikant niedriger.[1534154623-de] Kardial (10) Bei Ratten im fortgeschrittenen Lebensalter konnte die Kombination nach akuter myokardialer IschĂ€mie- Reperfusionsverletzung die Ăberlebensrate der Tiere steigern und die kognitiven Funktionen an Tag 1, 3 und 7 (postoperativ) verbessern. Gleichzeitig regulierte sie Parameter fĂŒr oxidativen StreĂ wie MDA (Malondialdahyd) und SOD (Superoxiddismutase) gĂŒnstig.[1452943034-de] (12) Bei spontan hypertensiven Ratten hat eine achtwöchige Anwendung der Kombination gĂŒnstige Auswirkungen auf mittleren arteriellen Blutdruck, linksventrikulĂ€re Hypertrophie, Kollagengehalt des Myokards, WandstĂ€rke der Aorta ascendens, Gehalt des Blutplasmas an Angiotensin II (Ang II), Endothelin 1 (ET 1) und Stickstoffmonoxid (NO), sowie die Expression von Angiotensin II Typ 1 Rezeptor (AT1R), Endothelin 1 Typ A Rezeptor (ETAR), eNOS und iNOS (Regulation der pathologisch verĂ€nderten Signalwege AT1R- ET1- ETAR und NOS/NO).[1455795983-de] (20) Bei spontan hypertensiven Ratten senkte die Akupunktur die Expressionen von Angiotensinogen (AGT), Angiotensin II Rezeptor Typ 1 (AT1R), Endothelin 1 (ET1) und Endothelin A Rezeptor (ETAR) mRNA in der Aorta jeweils signifikant. BezĂŒglich AT1R war die Kombination dabei NAP signifikant ĂŒberlegen.[1531220425-de] Sonstiges (23) Bei Ratten wurde im Alter von 1 Woche die linke Arteria carotis communis unterbunden. Die anschlieĂende Entwicklung wies zwar keine signifikante Defizite bei lokomotorischer AktivitĂ€t und Ganganalyse auf, jedoch bezĂŒglich der sensomotorischen Erholung, der motorischen Koordination und des GedĂ€chtnisses. Auch sanken im Gehirn die Expressionen von NeuN (neuronale Kerne), CNPase (2 , 3 zyklische Nukleotid 3- Phosphodiesterase) und MBP (basisches Myelinprotein) jeweils signifikant. Die Kombination, insbesondere zusammen mit Laufbandtraining fĂŒhrte zu signifikant geringeren Defiziten in Bereichen der sensomotorischen Erholung, der motorischen Koordination und des GedĂ€chtnisses, sowie zu jeweils signifikanten Anstiegen der genannten Expressionen im Gehirn.[1535472306-de] (37) Mittels D- Galaktose ĂŒber 8 Wochen wurde bei Ratten der AlterungsprozeĂ beschleunigt, wobei die Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten sanken und im Hippocampus NLRP3 (engl.: nucleotide-binding oligomerization domain-like receptor 3), Caspase 1, Interleukin 1 beta und dortige das AusmaĂ der aktivierten Mikroglia (MG) zunahmen (jeweils Signifikanz). Akupunktur wĂ€hrend der Modellierung steigerte die Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten und senkte alle anderen Parameter (jeweils Signifikanz).[1678380165-de] (38) Bei beschleunigt alternden MĂ€usen (SAMP8) traten verglichen mit gleichaltrigen normalen MĂ€usen geringere Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten, deutliche GewebeschĂ€den im Hippocampus (Regionen CA1 und CA3) und es stiegen im Blut Interleukin 1 beta (IL1), IL6, IL18 und Tumornekrosefaktor alpha (TNF)(jeweils Signifikanz). Akupunktur steigerte die Lern- und GedĂ€chtnisfĂ€higkeiten, es traten geringere GewebeschĂ€den auf und im Blut sanken IL1, IL6, IL18 und TNF (jeweils Signifikanz); bezĂŒglich IL1 und IL6 war die Stimulation mit 10 Hz der Stimulation mit 2 Hz jeweils signifikant ĂŒberlegen.[1680273975-de] Quellen: www.AkuData.de: [Quelleneinbindung in eckigen Klammern entspricht AkuData-Index] |
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